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 Der Landschaftspark Pflugensberg ist durch eine große Parkwiese, der ursprünglichen Wegestruktur, wie sie von Petzold entworfen wurde und seinen signifikanten Baumbestand charakterisiert. Von weiten sieht man das Landhaus liegen, welches über einen Serpentinenstraße erreicht werden kann. Die Planung des Gebäudes und das einbinden  stilistischer Elemente wie das Fachwerk wurden 1889 von dem Frankfurter Architekten Ludwig Neher und Aage von Kaufmann gebracht. Die ingeniuertechnische Unterstützung leisteten Ph. Holzmann & Co und die Bauleitung übernahm der Eisenacher Architekt Hermann Hahn. 1892 im April konnte der Maurermeister Gustav Stein die Gebäude (Gärtnerhaus, Pförtnerhaus, Stallung und das Landhaus) nach über 26 Monatiger Bauzeit der Familie von Eichel-Streiber übergeben. 1921 wurde die Stadt Eisenach Eigentümer dieser repräsentativen "Villa" und gewann die Thüringer-Landeskirche als Mieter und später auch als Käufer, welche bis heute noch immer ihren Sitz in Eisenach hat. Anfang der neunziger Jahre begann die Renovierungsphase des Landeskirchenamtes, neues Dach, Säuberung der Fassade und Ausbau des Dachbodens zu neuen Büros. Leider konnte hier noch nicht genügend wert auf die Gestaltung des Parks gelegt werden, dies geschah in den Jahr 2005 das nähere Umfeld des Landhauses, welches der Kirche gehört wurde gestaltet wie ist 1900 auf unzähligen Fotos festgehalten wurde, vor dem Landeskirchenamt befindet sich nun wieder ein Springbrunnen, der "Wildwuchs" welcher sich in den letzten 60 Jahren mehr und mehr ausdehnte wurde beseitigt und die von Bertram vorgesehenen Sichtachsen zur Wartburg und Innenstadt wieder freigelegt. Auch wenn noch viel Geld und Arbeit nötig ist um den Park mit seinen ausgedehnten Rosenrabatten, Clematissen und Efeu bewachsenen Bereichen wieder so herzurichten wie er einst mal war kann man, schon dankend sagen, man erkennt wieder den Landschaftsparkcharakter, der durch die erhaltenen großen Bäume so noch stärker unterstrichen wird. -Die Parkanlage Pflugensberg ist ein Landschaftspark, kein Park in diesem Sinne, hier legt der Betrachter mehr wert auf die ihn umgebenden Schatten, Kontraste und Farben- Warum ich das sage, im Sommer 2006 besuchte ich eine Führung durch den Pflugensberg Eisenach, auch wenn die Frau von der Denkmalpflege wenig   Ahnung von der Substanz hatte kann ich es nicht verstehen wie sich eine Frau so lautstark darüber beschwerte wie schlecht die Wiesen gemäht seien und das es doch möglich sein müsste die Wege zu asphaltieren-